Die Tomate gehört zu den beliebtesten Gemüsesorten.
Die ursprüngliche Wildtomate kommt aus Peru und
wächst meistens als Epiphyt, also als Aufsitzerpflanze, in höheren Bäumen. Ihre Früchte sind etwa einen Zentimeter groß und bilden reichlich Samen aus.
Wildtomaten wachsen hängend nach unten und die Früchte sind regen- und kältetoleranter als Zuchtsorten. Durch die spanischen Eroberer sind Tomaten nach Europa
gekommen, wo sie zuerst als Zierpflanzen gehalten wurden, aber bald schon kam man auf den Geschmack und stellte fest, dass die Pfflanzen nicht nur hübsche Blüten,
sondern auch leckere Früchte haben.
Mittlerweile gibt es weit über 2000 Tomatensorten und es werden ständig weitere gezüchtet.
Die Vielfalt der Tomatensorten ist daher so unübersehbar, weil es viele regionale Sorten gibt, die nur wenigen bekannt sind. Außerdem kreuzen sie sich leicht
mit anderen Sorten ein.
In Deutschland begann man erst Mitte des 20sten Jahrhunderts mit dem Anbau von Tomaten, was vermutlich mit unserem Klima zusammenhängt.
Mittlerweile gibt
es aber viele Tomatensorten, die auch mit unseren Witterungsverhältnissen zurecht kommen, zumal die Sommer scheinbar immer heißer werden.
Da Tomaten zu den beliebtesten Gemüsen überhaupt gehören, werden sie auch sehr häufig von Hobbygärtnern im eigenen Garten angebaut. Die Keimung der Tomatensamen
ist relativ leicht. Um die Pflanzen erfolgreich im eigenen Garten anzubauen braucht es einen geeigneten Platz. Dieser sollte möglichst warum und sonnig sein, dabei
möglichst geschützt vor direktem Regen von oben. Die Aussaat der Tomatensamen kann ab März erfolgen. Man sollte dabei besonders beachten, das die Pflanzen frostfrei
gehalten werden müssen. Das Auspflanzen im Garten kann sicher nach den Eisheiligen (Mitte Mai) erfolgen.
Tomatensamen kann man heutzutage leicht kostengünstig tauschen, besonders Internetforen bieten sich dafür an. Dort sind auch meist die "Freaks" unterwegs die schon hunderte
Sorten aus Tomatensamen gezogen haben.